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1972  Heribert Amann und Karl Amann machten sich in der damaligen Mobil-Tankstelle Gedanken,
wie sich die Schwefler am Fasnachtumzug beteiligen könnten. Man einigte sich auf eine Clown-Gruppe. Heribert Amann kam die Idee, man könnte alte Fahrräder zusammenschweißen, Franz Mikesic setzte die Idee in die Tat um, Adi Pleterski besorgte ein Motorrad mit Beiwagen und fertigte daraus eine fahrende Badewanne. Die Clown-Kleider nähten Christine Mikesic und Emma Amann. Georg Märk gestaltete eine Geistergruppe aus Sisalköpfen. Initiiert von Heribert Amann und Karl Amann kam es im August zur Gründungsversammlung der Schwefler Zunft. Einige Haushalte im Schwefel wurden schriftlich zu dieser Versammlung eingeladen.

Die ersten Wahlen ergaben folgenden Ausschuss:

Obmann - Karl Fiebiger
Obmann-Stellvertreter - Heribert Amann
Kassier - Ernst Krestic
Schriftführer - Hans Wehinger
Wagenbau - Karl Amann
Kostüme - Liselotte Gerster
Funkenmeister - Walter Burtscher
Funkenmeister-Stellvertreter - Manfred Fenkart
Beiräte - Hermann Fußenegger, Georg Märk


Fünfzehn Personen traten der Zunft als Gründungsmitglieder bei.

Gegenwärtig zählt der Verein 80 Aktiv- und 30 Passivmitglieder.

1973  Im Fasching fand der erste Zunftball mit Tombola und flotter Musik für die gesamte Parzelle Schwefel statt, der Saal im Gasthaus „Schwefelbad“ war bis auf den letzten Platz besetzt.
An den Samstagen im Februar galt es, das nötige Holz (fällen, spalten) für den Funken vorzubereiten.
Die beiden Funkenmeister und Heribert Amann grübelten darüber nach, wie der vorgesehene Sechskant-Funken mit den Spälten am besten hält, mit Verjüngung nach oben. Am Samstagvormittag vor dem Funkensonntag begannen die Aufbauarbeiten. Mann kam mit dem Aufbau gut voran, die vorgesehene Höhe war schnell erreicht und weil man so rasch vorwärts gekommen war, baute man noch vier Meter dazu. Zur Sicherung gegen eventuelle Sabotage wurde eine Funkenwache aufgestellt, die der Wirt vom „Schwefelbad“, Luggi Farkas, mit Essen und Trinken betreute. Auf dem Hinweg lernte Luggi die Tücke von Glatteis kennen, als er am Ziel anlangte, tropfte es aus dem Rucksack…
Die Hexe für den Funken wurde bei Olga Baumgartner mit Unterstützung mehrerer Mitglieder gebastelt.

Funkenbau 1973

Für das leibliche Wohl der Besucher war damals Herbert Amann zuständig. Ihm war klar, außer Bier, Limonade, Wein und Wurst solle es noch eine Spezialität geben, nämlich Punsch und Funkenküchle. Die Funkenküchle werden heute noch von der Bäckerei Georg Mathis, Kaiserin-Elisabeth-Str. geliefert, von den Frauen der Zunft werden sie beim Funken frisch herausgebacken.

Mit Spannung wurde das Abbrennen des Funken erwartet. Der Obmann Karl Fiebiger zündete ihn an, die Funkenbauer Walter Burtscher, Manfred Fenkart und Manfred Aberer leiteten das Feuer weiter, denn der Funken sollte von oben nach unten brennen,
also zündeten sie ihn in der oberen Hälfte an. Der Funken brannte schön nach unten, fast nach Wunsch, doch das innere Gerüst hielt dem Feuer nicht stand, der Funken "verneigte sich" vor dem Publikum. Die Besucher hatten nun etwas, über das sie lachen konnten. Der Abend klang im "Schwefelbad" mit den letzten Drei aus.

Im August fand das erste Fest im Bierkeller in der Gottfried-Keller-Straße statt, eröffnet wurde es durch den Fanfarenzug Herrenried Buch.
Im Herbst fertigten mehrere Frauen der Zunft bei Liselotte Gerster 23 einheitliche Umhänge aus rotem Samt.
Das erste erfolgreiche Jahr wurde im November mit einem Kegelabend in der Schloßwirtschaft bei Luggi Farkas abgeschlossen.

1974  Die Vorarbeiten für den Fasnachtumzug in Hohenems wurden rechtzeitig begonnen.
Motto: Das Schwefelbad, in dem sich Haremsdamen tummelten. Die Reitergruppe bestand aus Karl Gasser, Manfred Aberer und Manfred Fenkart, gefolgt von der Schwefler Fußgruppe in den erstmals vorgeführten Samtumhängen. Der zweite Schwefler Zunftball fand im "Schwefelbad" mit dem neuen Wirt Toni Mathis statt und auch das zweite Fest im Bierkeller verlief zur Zufriedenheit aller.




 

 

 

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